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    Tagebuch eines Schreiberlings – Kill your darlings!

    Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. – Albert Einstein Dieses Zitat beinhaltet eine große Wahrheit. Der Text ist fertig. Mühevolle Arbeit liegt vollbracht vor einem. Monate des Schreibens, des Verzichts und des Kampfes um jedes Wort. Doch das ist erst der Anfang. Das Überarbeiten des Textes ist grausam. Es gilt Lücken zu finden, unlogische Stellen im Text, die nicht zur Story passen und Dinge, die die Story zwar schön klingen lassen, aber sie nicht weiterbringen. Dies sind oft wundervoll ausformulierte Textstellen. Tolle, kreative Ideen, die man unbedingt in dem Text haben muss.…

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    Tagebuch eines Schreiberlings – Das Eigenleben von Charaktären

    Beim Schreiben von Kurzgeschichten sind die Personen sehr reduziert dargestellt. Alles passiert zeitnah und die Entwicklung steigert sich bis zum Höhepunkt der Geschichte. Jeder Protagonist hat einen Konflikt auszutragen. Oft muss er dann in irgendeiner Form handeln, die gegen seine Vorstellung entspricht. Dieses Handeln verändert sein Handeln und denken. Dennoch ist das Ganze abgeschlossen. Genau so bin ich in meine Romane gestartet. Invenias Charakter entwickelt sich im Laufe des Buchs weiter. Kommissar Kammer auch. Interessanterweise passiert dies bei Hauptfiguren so, wie sich der Autor das vorstellt und sogar geplant hat. Sie sind eng mit der Story verknüpft. Doch das Schreckliche sind die Nebenfiguren. Die tun einfach nicht was sie wollen!…

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    Tagebuch eines Schreiberlings – Auftakt

    Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich habe beschlossen hier regelmäßig über mein Scheitern als Autor zu berichten. Ja ihr lest richtig: mein Scheitern. Warum? Nun, das ist es, was das Leben eines Autors ausmacht. Mein aktuelles Scheitern besteht darin, dass ich nicht schreibe. Nein, ich rede nicht von einer Schreibblockade, dass mir nichts einfällt. Im Gegenteil, ich sprudel vor Ideen, notiere sie fleißig und bringe doch nichts voran. Eine meiner Geschichten wird jetzt veröffentlicht. Eine zweite ist eingereicht und wartet und für eine Dritte und Vierte habe ich einen Auftrag (Von mir selbst und von einem Verlag). Doch meine beiden Romane Invenias und Kammer bewegen sich nicht. Es hat mich jetzt…