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Keltenwelt am Glauberg wird eröffnet

Wie ja seit langem angekündigt und mit Spannung erwartet, eröffnet das Keltenmuseum am Glauberg in diesem Jahr seine Pforten.

Ab dem 6. Mai kann man täglich die keltische Geschichte im dezentralen Landesmuseum sehen.

Derzeit liegen die Vorbereitungen für die Eröffnung und die Arbeiten an der Dauerausstellung ( wir berichteten ) in den letzten Zügen. Auf der Internetpräsenz der Keltenwelt am Glauberg kann man einige Eindrücke von den Maßnahmen gewinnen.

Die Eröffnung wird von einem großen Museumsfest begleitet, das am 7. und 8. Mai auf dem Gelände und im Museum der Keltenwelt stattfindet. Leider sind noch keine genauen Themen für das Fest bekannt.

Weitere Infos folgen.

Mehr als nur ein roter Faden in der Keltenwelt am Glauberg

Das neue Keltenmuseum am Glauberg nimmt immer konkretere Formen an. Nach dem in diesem Sommer die Bauarbeiten am Gebäude und der neuen Kreisstrasse weitestgehend abgeschlossen wurden, beschäftigt sicht jetzt das neue Team des Museum mit der Umsetzung des Ausstellungskonzeptes und den Innenausbauten der Museumsräume. Die „Keltenwelt am Glauberg“ ist Teil, des Dezentralen Archäologischen Landesmuseums. Mit dem Bau des Museums wird ein weiterer Abschnitt des Konzepts hessenArchäologie21 umgesetzt.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Denkmalpflege und Kulturgeschichte“ stellt Katharina von Kurzinsky die Entwicklung des Museumsbaus von der ersten Erwähnung 2006, dem Verlauf der Planung und der Baumaßnahmen sowie das geplante Konzept der Ausstellung vor.
Vor der Konzeptionierung standen grundlegende Gedanken, wie man den Besuchern die Geschichte des Keltischen Glaubergs im Kontext der gesamteuropäischen Entwicklung darstellen könne; wie man es ihnen ermögliche, eine Beziehung der keltischen Lebenswelt zu ihrer modernen Lebensweise herzustellen; wie archäologische und wissenschaftliche Fragestellungen verständlich dargestellte werden könnten. Aus diesen Überlegungen entwickelte sich die Idee, die Besucher anhand verschiedener „gedachter Fäden“ durch die Ausstellung zu leiten, ganz nach dem Vorbild des „roten Fadens“, den es nicht zu verlieren gälte.
Die verschiedenen Rundgänge ermöglichten es den Besuchern mit Hilfe dieses Konzeptes unter vier verschiedenen Blickwinkeln die Ausstellung zu erfahren. Jeder Blickwinkel folge also einem farbigen Faden.
Der „rote Faden“ führe zu den Funden vom Glauberg sowie zu Wissenswertem über die Kelten und ihre Zeit. Der zweite, der „blaue Faden“ steht im Zeichen der wissenschaftlichen Erkenntnis. Neben aktuellen Fragstellungen könnten die Besucher selbst zu Entdeckern werden. Der „grüne Faden“ stelle die Verbindung zur Gegenwart her. Er führe unter anderem in die Bereiche der Jenseitsvorstellungen, ethischen Zugehörigkeiten und politischen Dimensionen der Forschung. Den Abschluss bilde der „gelbe Faden“. Auf diesem folgen die Besucher der Geschichte eines fiktiven Honighändlers, dargestellt durch einen Comic, in der Zeit der Keltenfürsten, also dem 5. Jahrhundert vor Christus. Diese Geschichte entführe die Menschen anhand von Szenen und Details in die Welt vor 2500 Jahren. Hier wurde nach „bestem Wissen und Gewissen“ rekonstruiert ohne aber das Bewusstsein zu verlieren, dass es „Menschen des Jahres 2010“ entworfen hätten.
Aus diesem Grundkonzept sei im Rahmen eines Wettbewerbes, ähnlich dem zur Gestaltung des Museumsgebäudes, eine dreidimensionale Ausstellungskonzeption entwickelt worden. Kern dieses sei ein Mobiliar, das von aufeinanderliegenden Erdschichten inspiriert sei. In dieses seinen die Vitrinen und Installationen integriert und sie böten die Möglichkeit als Raum schaffende Elemente oder Sitzgelegenheit zu dienen.
Die gesamte Ausstellung würde auf einer Ebene präsentiert. Aus dem Foyer würden die Besucher durch einen „Einstimmungsgang“ mit Klanginstallation in den Kernbereich der 500m² großen Ausstellungsfläche geführt. Dort böten sich dann die verschiedenen Möglichkeiten, die Ausstellung zu erleben. Im Zentrum stünde die Statue des Fürsten. Durch eine Trennwand abgeschirmt könnten die Besucher den einzigartigen Blick durch das Panoramafenster auf die archäologischen und rekonstruierten Fundstellen werfen. Ein abschließender Gang führe die Besucher mit Bildern von „keltischen Aspekten“ wieder in die Moderne zurück.
Auch für die Außenanlagen der „Keltenwelt am Glauberg“ gibt es bereits erste Ideen. So solle ein Teil der Bodendenkmäler, wie ein Abschnitt der eisenzeitlichen Befestigungsanlage, rekonstruiert werden. An verschiedenen Stationen solle den Besuchern der Blick in die Vergangenheit ermöglicht werden und auch die mittelalterlichen Funde sollen hervorgehoben werden. Das Konzept für einen Keltengarten, einen „Heiligen Hain“ und einen „Skulpturen-Irrgarten“ sei bereits fertig gestellt.
Frau von Kurzinsky zeigt in vielen Details, wie sich die neue „Keltenwelt am Glauberg“ entwickelt. Gemeinsam mit dem Team der Forschungsstation und der Museumspädagogik plane man die Eröffnung imFrühjahr2011.

Living History Saison

So nach dem ich recht auführlich über den Israeltrip geschrieben habe, hier noch im Anhang die restlichen erwähnenswerten Ereignisse.

Die Living History Saison hat wieder begonnen und wir haben schon die ersten drei Events hinter uns. Alles super Events.

Gestartet ist es mit dem 2. Keltentag auf dem Dürrnberg. Trotz Regen war es wieder super und einige, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten waren wieder mal da.
Franzi hatte wieder Kurs und konnte leider nicht kommen. Dafür durfte sie auf unsere Wohnung und unsern Kater aufpassen.

Da wir selber keine Bilder gemacht haben, hier mal der Link zu denen von Johanna:

Bilder v. 3. Keltentag by Johanna – Teil 1

Bilder v. 3. Keltentag by Johanna – Teil 2

Am darauf folgenden Wochenende war Kindergartenfest in Gerdas Einrichtung. Klasse Wetter und die Eltern und Kinder konnten das 10 Jährige entsprechend feiern.

Nach einem weniger aufwendigen WE ging es dann nach Bundenbach zum Frühjahrslager der Taranis. Nach unserem Dreh für Terra X das zweite Mal, dass wir dort waren. Diesmal konnten wir die Häuder bewohnen.
Dank netter Menschen und einiger sehr spassiger Einlagen, ein gelungenes WE. Ach ja, seit dem, mach ich keine Bierflasche mehr mit einer anderen auf…. Obwohl Weizenbier ja bekanntlich gesund für die Haut sein soll.
Diesmal gab’s auch Bilder:

Altburg2010

Auch das nicht ganz so tolle Wetter konnte uns deshalb nicht so viel ausmachen.

Die folgende Woche hatten wir frei und ergänzten nur den Autoinhalt um Zelt und Möbel und machten uns am Freitag gleich wieder auf die Autobahn nach Hessen.
Pfingstlager am Glauberg!

Nach drei Jahren waren wir das erste Mal wieder dabei und es war klasse.
Schade, dass wir so weit weg wohnen. Wir lagerten bei Erks auf dem Baumstück, einige km. weg vom eigentlichen Glauberg.

Hier gibts Bilder:

Pfingstlager Glauberg 2010

Wir schauten uns auch den Museumsneubau an und als ich Atroxus und seiner Frau ein bisschen was über den Glauberg erzählte, gesellten sich einige Besucher zu uns und filmten das Ganze:

Es sind auch noch ein paar andere spaßige Videos entstanden:

Hagen als “imposanter” Schottischer Soldat. ;)

Armer Wächter. Bleib wachsam und lass dich nicht stören. ;)

March of the Scotts:

Scotts vs. Scotts:

So viel erst mal zu den vergangenen Veranstaltungen.