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Tagebuch eines Schreiberlings – Auftakt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich habe beschlossen hier regelmäßig über mein Scheitern als Autor zu berichten. Ja ihr lest richtig: mein Scheitern. Warum? Nun, das ist es, was das Leben eines Autors ausmacht.

Mein aktuelles Scheitern besteht darin, dass ich nicht schreibe. Nein, ich rede nicht von einer Schreibblockade, dass mir nichts einfällt. Im Gegenteil, ich sprudel vor Ideen, notiere sie fleißig und bringe doch nichts voran.

Eine meiner Geschichten wird jetzt veröffentlicht. Eine zweite ist eingereicht und wartet und für eine Dritte und Vierte habe ich einen Auftrag (Von mir selbst und von einem Verlag).

Doch meine beiden Romane Invenias und Kammer bewegen sich nicht.

Es hat mich jetzt lange beschäftigt, warum dies so ist und ich hatte keine Initialzündung. Doch sie ist gekommen.

Mein Leben hat in den vergangenen zwei Jahren sehr “pulsiert”, wie es mein Gitarrenlehrer mal ausdrückte. Ich habe zu viele Dinge um die Ohren, die ich “richtig” machen will. Doch man kann nicht alles immer richtig machen, so wie man es selbst, aber vor allem andere definieren.

Aus diesem Grund habe ich mir Prioritäten gesetzt, oder wie Autoren es bezeichnen, wenn sie aus ihrem Text Stellen streichen, die sie für besonders gelungen halten, aber die Geschichte nicht weiterbringen: “Kill your darlings”.

Nein, ich werde niemanden töten (außer vielleicht in einer zukünftigen Geschichte) sondern ich werde mich von einigen Dingen vorübergehend verabschieden und mein Tun neu strukturieren.

Die ersten Schritte werden literarisch sein, meine beiden Kurzgeschichten beenden, meine Romane überarbeiten und dann weiterschreiben.

Also genug Aufgaben für das nächste Scheiten.

Bis dann,

Simon

VE-Day – Tag der Befreiung

Heute mal ein bisschen Geschichtsunterricht:

Heute, am 8. Mai, ist der “Victory in Europe Day” oder auch “Tag der Befreiung”.

Am 8.Mai 1945 um 23:01 Uhr erfolgte die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte und damit das Ende aller Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges in Europa.

Während dieser Tag in Deutschland lediglich ein Gedenktag ist, haben anderen Staaten, wie z.B. in Frankreich, Tschechien, Slowakei und der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik,  ihn zum offiziellen Feiertag erklärt.

Geschichtlicher Hintergrund:

Am 6.Mai 1945 begab sich eine Delegation deutscher Offiziere (Generaloberst Alfred Jodl, Generaladmiral von Friedeburg und Major i. G. Oxenius) mit Auftrag des, von Adolf Hitler testamentarisch bestimmten, Reichspräsidenten Karl Dönitz in das Hauptquartier der alliierten Truppen in Reims, um einen Waffenstillstand mit den Westalliierten auszuhandeln. Der Leiter des SHAEF (Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force) und Oberbefehlshaber der alliierten Truppen in Europa General Dwight D. Eisenhower lehnt dies ab, da nach der Vereinbarung von Jalta nur eine Gesamtkapitulation akzeptiert wurde.

Hierauf autorisierte Dönitz Generaloberst Jodl zur bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte. Dies erfolgte am 7.5.1945 gegen 2:40 Uhr. Um 12:45 Uhr erklärte der Reichssender Flensburg das Ende des 2. Weltkrieges von deutscher Seite.

Obwohl offiziell keine Kapitulation des Deutschen Reiches stattfand, gilt dieser Tag auch als das Ende des Nationalsozialismus in Deutschland.

Wir sollten diesen Tag stehts in Erinnerung halten und nicht vergessen, was auf europäischem Boden geschah, dessen Ursache und Schuld vom deutschen Volk ausging. Geschichte zu bewahren heißt, aus der Geschichte zu lernen.

Um mit den Worten Johannes Raus zu schließen:

“Willy Brandt hat oft gesagt: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen. Dieser Satz gilt, und er steht vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte dieses Jahrhunderts, vor allem der Zeit von 1933 bis 1945. Der deutsche Patriot und Weltbürger Willy Brandt hat doch nicht geglaubt, wir Deutschen seien gewalttätiger veranlagt und damit ein größeres Risiko für den Frieden als andere. Selbstanklage und kollektive Schuldgefühle lagen ihm fern. Er wollte vielmehr die Erinnerung daran wachhalten, daß aus den schrecklichen Erfahrungen, die wir Deutsche mit uns selber und die unsere Nachbarn mit uns gemacht haben, auch eine besondere politische Verantwortung für den Frieden erwächst.”

Look up!

Das Video, das Gary Turk produziert hat, sorgt für Wirbel unter Facebook, Twitter, etc. Usern.

Wie immer, wenn etwas, das sich gegen Social Media und für das reale Leben ausspricht, über die kritisierten Medien verbreitet wird.
Doch, wie soll man sonst die Zielgruppe erreichen?

Ich persönlich finde das Gedicht, das eine Liebesgeschichte beschreibt, die es vielleicht nie gegeben hätte oder hat, hervorragend.
Die Botschaft dahinter sowieso.
Social Media ist Hauptbestandteil des Lebens unserer Zeit. Vielleicht wird es Zeit, mal wieder raus zu gehen.