Schwätzereck: Warteschleife

Warteschleife!
Kennt ihr dieses Gefühl?
Ihr wollt loslegen,könnt aber nicht, weil die Vorraussetzungen fehlen und ihr es nicht beeinflussen könnt.
Trotzdem sind drehen sich eure Gedanken nur um ein Thema.
Sobald ihr etwas anderes machen wollt geht es in die Hose.
Brettchenweben…. sofort Fehler drin…. In die Ecke gefeuert….
Schon ist man noch genervter und gammelt nur rum.
Das verstärkt das Gefühl nur noch mehr.

Warteschleife.

Ich denke das ist es, was Arbeitssuchende auf die Couch fesselt.
Denn wenn man zu lange dieses Gefühl hat wird man desillusioniert.
Was man anfasst geht schief. Ergo: man lässt es bleiben.
Rumhängen! Gammeln! Langeweile!

Warteschleife!

Warten darauf, dass das Universum alles zu dreht, dass es passt.
Man hat selber alles geleistet und es geht nicht weiter.
Keine Chance selber zu ändern, selber zu fördern, selber zu kontrollieren,

Warteschleife!

Ohnmacht!

Desillusion!

Aufgabe!

Ein Teufelskreis!

Zum Glück ist es nur heute so.
Morgen sieht es anders aus in der Regel.
Aber was wenn mal nicht?

Wenn es nur die “Flemm” ist, wie die Saarländer sagen isses ja net schlimm.
Das geht rum. Aber sonst?

Wenn es sogar den Körper angreift, weil man so angespannt ist.
Wenn selbst Sitzen zur Kraftanstrengung wird.

Warteschleife!

Irgendwann muss man auflegen. Ansonsten verliert man sich.
Abermeistens wird abgenommen und es geht vorwärts.

Warteschleife!

Auch wenn es schwer ist:

Die Gelegenheit, mal zurück zu schalten und zu relaxen.
Aber das müssen wir lernen.

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