Simons kleine Sitzecke…. Trauer

Der Tod und das Sterben begleiten uns täglich. So wie die Geburt und das Leben.
Doch wir schieben es meistens in die hintersten Winkel unseres Bewusstsein.
Gerade der Herbst ist aber die zeit, in der wir uns immer wieder der Vergänglichkeit bewusst werden. Dann werden wir häufig traurig und melancholisch. So ist unsere Sicht auf die Dinge.
Doch im Frühling, wenn alles neu erwacht werden freuen wir uns und sind glücklich. Dabei ist doch beides das Gleiche. Aus unserere Sicht auf das Universum mögen wir recht haben, doch wer weiß, was vor der Geburt und nach dem Tod liegt?
Für unser Leben ist dies auch nicht essentiell. Wir leben hier und jetzt. Werden und Vergehen geschehen in jedem Augenblick und wir sind uns dessen selten bewusst. Wären wir es, so müssten wir permanent zwischen Trauer und Freude hin und her fallen, wie ein Flummi.

Ich finde das Bild des Meeres und Welle eine gutes um unser Leben zu beschreiben und unsere Sicht darauf zu verändern.

Die Welle war, ist und wird stets teil des Meeres sein. Für eine gewisse Zeit, wenn alle Umstände in der richtigen Konstellation vorhanden sind, darf sie sich manifestieren und aus dem Meer heraus ragen. Wir können sie sehen und genießen. Doch wenn die Bedingungen nicht mehr vorhanden sind, so bricht sie und wird wieder “unsichtbar”. Sie war zwar zu sehen, doch stets Teil des Ozeans.

So ist es mit allen Lebewesen. Wir war, sind und werden immer ein Teil des Universums sein. Für einen winzigen Augenblick können wir uns in dieser Welt manifestieren und agieren. Wenn die Zeit kommt, dass Umstände und Konstellation sich ändern, so werden wir wieder unsichtbar und kehren ein in das Universum.

Wir sind nie wirklich verschwunden und leben weiter in allen Dingen die in dieser Welt gegenwärtig sind, denn sie sind Teil des Universums.

Danke Fritz, dass wir dich kennenlernen durften.

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