• Literarisches

    Tagebuch eines Schreiberlings – Kill your darlings!

    Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen. – Albert Einstein Dieses Zitat beinhaltet eine große Wahrheit. Der Text ist fertig. Mühevolle Arbeit liegt vollbracht vor einem. Monate des Schreibens, des Verzichts und des Kampfes um jedes Wort. Doch das ist erst der Anfang. Das Überarbeiten des Textes ist grausam. Es gilt Lücken zu finden, unlogische Stellen im Text, die nicht zur Story passen und Dinge, die die Story zwar schön klingen lassen, aber sie nicht weiterbringen. Dies sind oft wundervoll ausformulierte Textstellen. Tolle, kreative Ideen, die man unbedingt in dem Text haben muss.…

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    Kahnert liest….. „Der Roman“

    „Der Roman – Planen -Schreiben -Veröffentlichen“ Autor: Arwed Vogel Informationen zum Buch: „Allitera Verlag“ Schreibratgeber gibt es ja wie Sand am Meer, meint man. Aus meiner Sicht hebt sich der Vorliegende von Arwed Vogel aber von einigen deutlich ab. Vogel bietet eine sehr realistische Sicht auf die Arbeit eines Schriftstellers. Keine Verklärung in dem Sinne wie: „Heute kann jeder ein Buch schreiben und wird damit reich.“ Er beschreibt, dass Schreiben zum einen ein kreativer Prozess und zum anderen harte Arbeit ist. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im Ersten setzt sich der Autor mit dem Schreiben an sich auseinander. Aus seiner eigenen Erfahrung mit seinem Roman „Die Haut der…

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    Tagebuch eines Schreiberlings – Das Eigenleben von Charaktären

    Beim Schreiben von Kurzgeschichten sind die Personen sehr reduziert dargestellt. Alles passiert zeitnah und die Entwicklung steigert sich bis zum Höhepunkt der Geschichte. Jeder Protagonist hat einen Konflikt auszutragen. Oft muss er dann in irgendeiner Form handeln, die gegen seine Vorstellung entspricht. Dieses Handeln verändert sein Handeln und denken. Dennoch ist das Ganze abgeschlossen. Genau so bin ich in meine Romane gestartet. Invenias Charakter entwickelt sich im Laufe des Buchs weiter. Kommissar Kammer auch. Interessanterweise passiert dies bei Hauptfiguren so, wie sich der Autor das vorstellt und sogar geplant hat. Sie sind eng mit der Story verknüpft. Doch das Schreckliche sind die Nebenfiguren. Die tun einfach nicht was sie wollen!…